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By bo.de -- 2018.07.12. 15:33 in category (Number of votes: 0)

Kalikokrebs bedroht Tierwelt an Gewässern der Ortenau

Klein, aber gefährlich – der Kalikokrebs. ©Nina Saam

Fressen, fressen, vermehren – darin besteht für den aus Nordamerika eingeschleppten Kalikokrebs der Sinn des Lebens. Was wiederum das Ende des Lebens für viele einheimische Amphibien und Wasserinsekten bedeutet. Längst ist er auch in der Ortenau angekommen.Der nach Deutschland eingeschleppte Kalikokrebs hat sich rasch ausgebreitet. Er wurde vermutlich 1993 in der Nähe von Baden-Baden ausgesetzt und ist nach Expertenangaben inzwischen in den Gewässern entlang des gesamten Oberrheins zu finden. »Ich wage mal eine grobe Schätzung: In 80 Prozent der Auengewässer findet sich der Kaliko«, sagt Andreas Stephan, der gemeinsam mit seinem Kollegen Alexander Herrmann an der Pädagogischen Hochschule (PH) Karlsruhe ein Forschungsprojekt zu dem nordamerikanischen Flusskrebs betreut. Das gefräßige Tier bedrohe Amphibien und Insekten, etwa Libellen, massiv.

dpa ...
Veröffentlicht von: bo.de - Thursday, 12 July
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